Repeat
Repeat ist ein klassisches Point-and-Click-Sidescroller-Adventure im Retro-Pixel-Art-Look. Du erinnerst dich vielleicht: Hier muss man keine Gegner bekämpfen, sondern höchstens innere Dämonen. Und wie geht das am besten? Durch List und Kombinationsgabe: Rätsel lösen, Dialoge führen, Gegenstände kombinieren – und das Ganze mit einer ordentlichen Portion tiefschwarzem Humor im dänischen Stil.
Du spielst Marc Woods, einen Drehbuchautor, der soeben die dreissigste Absage kassiert hat. Für ihn ist klar: Das war’s, ich bin gescheitert. Am Boden zerstört fasst er einen folgenschweren Entschluss: Er zieht sich in sein Hotelzimmer zurück, um seinem Leben ein Ende zu setzen.
Doch es soll anders kommen.
Denn nach seinem Selbstmord steht Marc plötzlich wieder in der Lobby des Hotels – lebendig, ohne die Spur einer Verletzung und am Anfang des gleichen Abends. Egal, was er unternimmt: Alles endet stets an genau diesem Punkt und der Abend beginnt wieder von vorn. Immer wieder. Und wieder. Repeat.
Alles dies geschieht im Jahr 1982 im Hotel „Berliner Linde“, dass seine Blütezeit schon damals längst hinter sich hat. Mit bestem Blick auf das geteilte Berlin, das zwischen grauem Beton, gescheiterten Hoffnungen und der wilden Energie der neu entstandenen Musikbewegungen oszilliert.
Kulisse und Akteure
Erkunde die ersten sechs Loops im Hotel und begegne rund zwanzig skurrilen Charakteren mit eigenen Geschichten (und eigener Sprachausgabe), so zum Beispiel:
- Kuno Klartext, dem Leader der Band *Die aufstrebenden Maulaffen*, dem der grosse Durchbruch seit Jahren kurz bevorsteht.
- DEM Semmelzahn, der ungeschlagenen Koryphäe in Rhetorik und Linguistik, der uns gegen einen geringen Obulus an seinem Wissen um die Theorien zum gelungenen Drehbuch teilhaben lässt.
- Heiko Müller, dem Geschäfts-, äh, stellvertretenden Geschäftsführer des Hotelrestaurants und Haikumeister 1978, 1979 und 1981 sowie seinen grundverschiedenen Angestellten Akiko Yamatoto und Feng Tao.
- Oder Emil Mondieu, den die Geister der Vergangenheit ebenso wenig loslassen wie der Wunsch nach einem herzhaften Mahl.
Aktion und Reaktion
Natürlich wird nicht nur gequatscht. Kombiniere wie Sherlock. Improvisiere wie McGyver. Und lüfte Geheimnisse. Kombiniere Gegenstände, ruiniere Musikinstrumente, konsumiere Drinks und erlerne neue Fähigkeiten – beispielsweise Fischen. Oder bring dich einfach mal wieder um.
Repeat ist eine absurde, schwarzhumorige, lustige und manchmal berührende Reise durch Endlosschlaufen, Verzweiflungstaten und leise Hoffnungsschimmer auf den Durchbruch als Drehbuchautor.
